Bodensee-Oberschwaben

Ziele des Netzwerkes in der Region:

Unter Einbezug wichtiger Multiplikatoren treibt das Netzwerk die Installation von Dachanlagen und die Errichtung von Solarparks in den Regionen voran.

Oberstes Ziel ist es, Informationsdefizite abzubauen.

Im sonnenverwöhnten Oberschwaben ist die Installation von PV-Anlagen immer noch interessant. Dies liegt zum einen an der sehr hohen Solareinstrahlung von z.T. über 1.200 kWh / m², zum anderen aber auch an den Vorteilen durch hohe Eigenstromnutzung.

Die Bedingungen für Anlageneigentümer sind also gut: Die Kosten für Solaranlagen sind rasant gesunken, Photovoltaikstrom vom Dach kostet nur noch 6 bis 11 Cent pro Kilowattstunde. Sogar, wer seinen Solarstrom vollständig in das Stromnetz einspeist, macht Gewinn. Und wer ihn teilweise selbst verbraucht, erhöht den Gewinn entsprechend.

Auch große Photovoltaikanlagen auf Freiflächen werden trotz der sehr guten solaren Einstrahlungswerte und der guten wirtschaftlichen Aussichten in Baden-Württemberg in zu geringer Anzahl errichtet, um den Photovoltaikanteil im Stromnetz auf das gewünschte Niveau zu heben.

Wesentliche Gründe für den schwächelnden Ausbau sind Informationsdefizite und der organisatorische Aufwand für die Interessenten. Mit der Netzwerkförderung will die Landesregierung die relevanten Akteure dabei unterstützen, diese Hürden zu überwinden.

Zur Unterstützung des Photovoltaik-Ausbaus werden die wichtigen Multiplikatoren einbezogen – auf der Anbieterseite ebenso wie auf der Nachfrageseite: Kommunen, die Wohnungswirtschaft, Gewerbe, Kirchengemeinden, Landwirte, die Industrie sowie Hersteller, Installateure und Energieberater etc. Hinzu kommen die Industrie- und Handelskammern, Forschungsinstitute sowie die regionalen Energieagenturen als Fachleute. Im Rahmen des Projekts haben wir die Möglichkeit, über die Energieagenturen in Ulm und Biberach vertiefende Beratungsgespräche anzubieten. Außerdem gibt es am WBZU Ulm für unterschiedliche Zielgruppen die Möglichkeit, kostenfrei an Schulungen zur Photovoltaik in Verbindung mit einem Speicher teilzunehmen


News

Heilbronn-Franken

Spitzenplätze für die Region bei den erneuerbaren Energien

Die Region Heilbronn-Franken ist der Spitzenreiter bei der Nutzung der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Der Nordosten Baden-Württembergs kann einwohnerbezogen in der baden-württembergischen Top 3 aller erneuerbaren Energien mit 2 Landkreisen glänzen. Unter den ersten 10 von insgesamt 44 Land- und Stadtkreisen im Land befinden sich drei in Heilbronn-Franken.


In der Windenergie führt der Main-Tauber-Kreis den landesweiten Vergleich an und belegt in der Photovoltaik-Nutzung den 2. Platz -  hinter dem Landkreis Schwäbisch-Hall. Dort hat alleine die Photovoltaik im Jahr 2016 knapp 1.324 Kilowattstunden Strom pro Einwohner erzeugt. Diese Summe entspricht knapp der Hälfte (47 % ) eines durchschnittlichen Stromverbrauchs im Privathaushalt in Deutschland.

Solarstromanteil am Stromverbrauch
Berücksichtigt man den gesamten Stromverbrauch, also beispielsweise auch von Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, öffentliche Einrichtungen und Verkehr (z.B. ÖPNV)  entspricht dies noch ca. 18 % des Stromverbrauchs Pro Kopf in Deutschland. Für den landesweiten Spitzenreiter sind das bereits gute Werte, jedoch ist in Ballungsgebieten die einwohnerbezogene Photovoltaik-Nutzung landesweit deutlich geringer: Im Stadtkreis Heilbronn liegt sie zwischen 150 bis 300 Kilowattstunden Strom pro Einwohner, was ca. 2 bis 4 % des Stromverbrauchs-Pro-Kopf entspricht.

 

Sowohl die Zahlen und insbesondere der Blick auf die Dächer in der Region zeigen, dass hier noch viel, bisher ungenutztes Potenzial, vorhanden ist. Dieses Potenzial möglichst vollständig zu heben ist ein Baustein um die Transformation des Energiesystems voranzutreiben und dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Die Ausgangslage und Voraussetzungen zeugen von einer sehr dynamischen und aktiven Solarregion. An diese Erfolge möchte das Photovoltaik-Netzwerk anknüpfen und durch Erfahrungsaustausch, Beratung und Information weitere, neue Impulse setzten.

 

Veranstaltungen

Heilbronn-Franken

Spitzenplätze für die Region bei den erneuerbaren Energien

Die Region Heilbronn-Franken ist der Spitzenreiter bei der Nutzung der erneuerbaren Energien in Baden-Württemberg. Der Nordosten Baden-Württembergs kann einwohnerbezogen in der baden-württembergischen Top 3 aller erneuerbaren Energien mit 2 Landkreisen glänzen. Unter den ersten 10 von insgesamt 44 Land- und Stadtkreisen im Land befinden sich drei in Heilbronn-Franken.


In der Windenergie führt der Main-Tauber-Kreis den landesweiten Vergleich an und belegt in der Photovoltaik-Nutzung den 2. Platz -  hinter dem Landkreis Schwäbisch-Hall. Dort hat alleine die Photovoltaik im Jahr 2016 knapp 1.324 Kilowattstunden Strom pro Einwohner erzeugt. Diese Summe entspricht knapp der Hälfte (47 % ) eines durchschnittlichen Stromverbrauchs im Privathaushalt in Deutschland.

Solarstromanteil am Stromverbrauch
Berücksichtigt man den gesamten Stromverbrauch, also beispielsweise auch von Gewerbe, Handel, Dienstleistungen, öffentliche Einrichtungen und Verkehr (z.B. ÖPNV)  entspricht dies noch ca. 18 % des Stromverbrauchs Pro Kopf in Deutschland. Für den landesweiten Spitzenreiter sind das bereits gute Werte, jedoch ist in Ballungsgebieten die einwohnerbezogene Photovoltaik-Nutzung landesweit deutlich geringer: Im Stadtkreis Heilbronn liegt sie zwischen 150 bis 300 Kilowattstunden Strom pro Einwohner, was ca. 2 bis 4 % des Stromverbrauchs-Pro-Kopf entspricht.

 

Sowohl die Zahlen und insbesondere der Blick auf die Dächer in der Region zeigen, dass hier noch viel, bisher ungenutztes Potenzial, vorhanden ist. Dieses Potenzial möglichst vollständig zu heben ist ein Baustein um die Transformation des Energiesystems voranzutreiben und dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Die Ausgangslage und Voraussetzungen zeugen von einer sehr dynamischen und aktiven Solarregion. An diese Erfolge möchte das Photovoltaik-Netzwerk anknüpfen und durch Erfahrungsaustausch, Beratung und Information weitere, neue Impulse setzten.

 


Ansprechpartner

Michael Maucher
Energieagentur Ravensburg gGmbH

Zeppelinstraße 16
88212 Ravensburg
Tel.: 0751 - 764 70 70
Mail: maucher(at)energieagentur-ravensburg.de

Michael Bauer
Energieagentur Ravensburg gGmbH

Zeppelinstraße 16
88212 Ravensburg
Tel.: 0751 - 764 70 70
Mail: bauer(at)energieagentur-sig.de

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