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Best Practices

Photovoltaik-Anlage auf ehemaliger Mülldeponie

Die Stadtwerke Sindelfingen GmbH und der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Böblingen investierten gemeinsam in rund 1.500 kWp Photovoltaik-Leistung. Im Jahr 2024 folgen weitere 1.300 kWp.

Nach annähernd 40 Jahren der Müllbeseitigung auf der Deponie "Dachsklinge" in Sindelfingen steht die Anschlussnutzung des Deponiegeländes ganz im Zeichen einer nachhaltigen Energieerzeugung. Mit dem im Jahr 2018 gefassten Entschluss zwischen dem Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Böblingen und den Stadtwerken Sindelfingen kommt nun eine weitere energetische Nutzung hinzu: Beide Unternehmen investieren jeweils in eine Photovoltaik-Anlage mit einer elektrischen Leistung von rund 750 kW peak.

Für Sindelfingen und den Landkreis Böblingen bedeutet dieses Leuchtturmprojekt ein weiteres Bekenntnis zur Energiewende und zum Klimaschutz. Die Nutzung des Deponiegeländes für eine Freiflächenanlage zur solaren Stromerzeugung steht zudem nicht in Konkurrenz zur Nahrungsmittelproduktion auf anderen Freiflächen.

 

Kenndaten

Leistung Freifläche [kWp]

1.500 kWp, im Jahr 2024 folgen weitere 1.300 kWp

Durchschnittlicher Ertrag pro Jahr

825.000 kWh

Anteil der Eigenstromnutzung

Einspeisung ins Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Sindelfingen

Fläche gesamt

2.628 Module

Jahr der Inbetriebnahme

2019

Projektierer

Stadtwerke Sindelfingen GmbH, Abfallwirtschaftsbetrieb Landkreis Böblingen

Ort

Ehemalige Mülldeponie Dachsklinge, Sindelfingen

Im Jahr 2019 installierten die Stadtwerke die erste Anlage mit rund 750 kWp und errichteten die erforderliche Infrastruktur zur Einspeisung des Solarstroms in das öffentliche Versorgungsnetz.

Der Bau der zweiten Anlage mit weiteren rund 750 kWp des Abfallwirtschaftsbetriebs folgte ab dem Jahr 2021.

Die jetzt errichtete Freiflächenanlage der Stadtwerke umfasst rund 2.630 Solarmodule. Der erwartete Ertrag mit rund 825.000 kWh pro Jahr wird zuerst durch 13 Wechselrichter von Gleichstrom in Wechselstrom mit 230/400 Volt umgewandelt. Danach erhöht ein Transformator die Spannung auf 20.000 Volt und speist den Strom ins Mittelspannungsnetz der Stadtwerke Sindelfingen ein.

Im Jahr 2024 folgt die Fertigstellung des dritten Bauabschnitts mit weiteren rund 1.300 kWp.

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