Solarstrom für Schule vom Feuerwehrhaus

Mit der jüngst installierten Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Feuerwehrhauses versorgt sich die Feuerwehr Obernheim selbst und die angrenzende Schule mit sauberem Strom. Dies ist ein wirkungsvoller Beitrag für den Klimaschutz vor Ort.  

Rasche Amortisation des Projektes

Die Leistung der PV-Anlage beträgt 52,65 Kilowattpeak (kWp). Damit werden pro Jahr rund 54 Megawattstunden (MWh) Strom erzeugt. Günstig bei dieser Anlage ist, dass der Strom vorwiegend dann produziert wird, wenn er in der angrenzenden Schule und dem Feuerwehrhaus benötigt wird. Dadurch können 83 Prozent des erzeugten Stroms vor Ort direkt selbst verbraucht werden. Die Anlage erreicht in Bezug auf Strom einen Autarkiegrad von 32 Prozent für Schule und Feuerwehr. Das bedeutet, dass 32 Prozent des Strombedarfs von der PV-Anlage geliefert wird. Der restliche erzeugte Strom wird ins Netz eingespeist und entsprechend den Regelungen im EEG vergütet. So amortisiert sich die Investition über 43.000 Euro bereits nach vier bis fünf Jahren.

Bemerkenswerte Einsparung

Zusätzlich zum finanziellen Aspekt, lohnt sich die PV-Anlage auch aus ökologischen Gründen. Um diese Menge an CO2 von Bäumen umwandeln zu lassen, müsste man 2180 Buchen pflanzen. Über den Zeitraum von 20 Jahren werden 1.080 MWh Solarstrom erzeugt. Dadurch werden knapp 555 t CO2 Äquivalente[1]gegenüber dem deutschen Strommix vermieden. Um es zu veranschaulichen: 555 t CO2 entsprechen etwa dem C02-Ausstoß[2] eines PKWs mit Otto-Motor[3] (Benziner, Mittelklasse) bei 73-maliger Umrundung der gesamten Erde.

 

 

Kenndaten

Leistung Dach [kWp] 52,65 kWp
Durchschnittlicher Ertrag pro Jahr 54.000 kWh
Anteil der Eigenstromnutzung 83%
CO2 Vermeidung ca. 28 Tonnen CO2 äquivalente pro Jahr[4]
Jahr der Inbetriebnahme 2020
Betreiber Gemeinde Obernheim
Ort Obernheim, Zollernalbkreis
   

Fußnoten

[1][2]   BISKO, IFEU-Institut (Link), [3]Otto-Pkw (Benziner) Bj. Ab 2020 Autobahn 19 kg C02/100km (Link) [4] Einsparung gegenüber dt. Strommix  von 554 g/kWh aus BICO2BW abzüglich 40 g/kWh für die Vorketten der PV ergibt eine Einsparung von 514g/kWh

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