Positive Ökobilanz

Photovoltaik-Anlagen erzeugen bis zu 20-mal mehr Energie wie in Ihnen stecken und vermeidet enorme Mengen an Treibhausgasen.

 

Diese energetische Amortisation können Kohle- und Kernkraftwerke nie erreichen – die erneuerbaren schon und das recht schnell. Die Photovoltaik produziert deutlich mehr Energie als für ihre Herstellung notwendig ist.

Erneuerbare Energien  1:0  konventionelle Energien

Erneuerbaren Energien können Dank der cleveren Nutzung unser Umwelt -  Sonne, Wind, Wasser, etc. - insgesamt mehr Energie erzeugen als für deren gesamten Lebenszyklus notwendig ist.

Das können die konventionellen Kraftwerke zur Stromerzeugung nicht. Für deren Betrieb muss ständig Brennstoff in Form von Braun-/Steinkohle, Ergas, Öl oder Uran und damit neue Energie zugeführt werden. Deren Bilanz ist daher immer negativ.

 

Photovoltaik produziert bis zu 20-fach mehr Energie

Der gesamte Energieaufwand spielt eine Photovoltaik-Anlage am Standort Deutschland in lediglich 1,5 bis 3,3 Jahren wieder ein. Zu diesem Zeitpunkt ist die Solaranlage energetisch „amortisiert“ – sie hat gleich viel Strom produziert, als dass für ihre Herstellung, Transport, Bau, Betrieb und Recycling notwendig war. Photovoltaik-Systeme wandeln jedoch bis zu 30 Jahre Sonnenenergie in Strom um.

Die Zeitspanne bis zur Amortisation hängt auch von der Zelltechnologie entscheidend ab: CIGS-Anlagen (Kupfer-Indium und/oder Gallium-Selen) kompensieren ihre Energiebilanz bereits nach ca. 1,5 Jahren, auf Basis von Amorphem Silizium nach rund 2,3 Jahren und bei Polykristallinem nach etwa 2,5 Jahren. Da die Herstellung von Solarzellen aus monokristallinem Silizium am energieaufwendigsten ist, braucht der Energieausgleich hier ca. 3,3 Jahre.

Eine Solaranlage kann damit dank der Sonneneinstrahlung bis zu 20-mal mehr Energie in Form von Strom bereitstellen, als für ihre Herstellung benötigt wurde. Die Energiebilanz der Solarstromtechnologie ist daher sehr positiv.

 

Photovoltaik ist klimafreundlich -  vermeidet enorme Mengen an Treibhausgasen

Eine kleine PV-Anlage auf einem Einfamilienhaus vermeidet 6 bis 10 t CO2 und ein Gewerbebetrieb bis zu 180 t pro Jahr.

Strom aus Photovoltaik verdrängt schmutzigen Kohlestrom
Das Jahr 2018 war das wärmste jemals gemessene Jahr in Deutschland. Unter den zehn wärmsten Jahren seit 1881 liegen die Jahre: 2014, 2015, 2016, 2017, 2018 – und damit alle in den letzten 5 Jahren. Der Klimawandel ist längst angekommen – Emissionen von Treibhausgasen heizen unsere Lebensgrundlage immer weiter auf.  Photovoltaik ist ein wichtiger Baustein zur Reduktion: Sonnenstrom verdrängt konventionelle Kraftwerke an der Strombörse in Leipzig und damit auch in den Netzten. Photovoltaik verdrängt in Deutschland zu 41 % Stromerzeugung mit Erdgas und zu 59 % mit Steinkohle. Allein diese beiden fossile Stromerzeugungsformen verursachen in Deutschland 81 % der gesamten CO2-Emissionen in der Stromerzeugung (Quelle: Umweltbundesamt).
Photovoltaik vermeidet 614 g CO2 pro kWh
Durch die Verdrängung der fossilen Erzeugung vermeidet jede Kilowattstunde Strom in Deutschland aus Photovoltaik 614 g [CO2-Äq – Kohlendioxidäquivalente] Treibhausgase. Dabei hat das Umweltbundesamt, Deutschlands höchste Umweltbehörde, im Oktober 2018 alle anfallenden Treibhausgas-Emissionen von der Rohstoff-Gewinnung bis zum Ende der Lebenszeit einer Photovoltaik-Anlage berücksichtigt.

Kleine PV-Anlage vermeidet bis zu 10 t Treibhausgase pro Jahr
Eine kleine Photovoltaik-Anlage, z.B. für ein Einfamilienhaus, vermeidet so im Jahr ca. 6 bis 10 Tonnen CO2-Äq. Zur Größeneinordnung: Ein durchschnittlicher PKW in Baden-Württemberg emittiert laut statistischem Landesamt 154 g Kohlendioxid pro km. Die vermiedenen Emissionen mithilfe der Photovoltaik entsprichen einer Fahrleistung von etwa 36.000 bis 58.000 km pro Jahr.
Eine Photovoltaik-Anlage liefert bis zu 30 Jahre klimafreundlichen Ökostrom und damit vermeidet sie jedes Jahr Tonnen von CO2-Emissionen.

Große Klimaeffekte für PV-Anlagen auf Gewerbe oder öffentlichen Gebäuden
Auf Dächern von Gewerbebetrieben oder öffentlichen Gebäuden kann eine mittelgroße Photovoltaik-Anlage mit 150 bis 300 kWp Leistung 100 bis 180 t [CO2-Äq] Treibhausgase vermeiden – und das jedes Jahr.
Fazit: Je mehr Strom durch Photovoltaik erzeugt wird, desto stärker werden fossile Kraftwerke verdrängt, desto mehr können wir gemeinsam fürs Klima und unsere Kinder und Enkel tun.