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Wirtschaftlichkeit von Photovoltaik-Anlagen

Photovoltaik lohnt sich

Eine Photovoltaik-Anlage lohnt sich für Eigenheimbesitzerinnen und -besitzer. Auch Unternehmen profitieren von der Technologie. Sie erzeugt günstigen Strom für die Waschmaschine, den Kühlschrank und das Elektroauto. Auch zum Betrieb von Produktionsmaschinen und Klimaanlagen kann der Solarstrom genutzt werden. Was die Geräte nicht selbst verbrauchen, wird gegen eine Vergütung in das Netz eingespeist. Insgesamt führt dies zu einer ordentlichen Rendite.

Was Eigentümerinnen und Eigentümer neuer Photovoltaik-Anlagen auf dem Hausdach wissen sollten: Es ist sinnvoll, möglichst viel selbst produzierten Solarstrom auch selbst zu nutzen, statt einzuspeisen. Das verspricht eine deutlich höhere Rendite: Eine Kilowattstunde Strom aus dem Netz kostet bei bestehenden Verträgen für Verbraucher aktuell rund 35 Cent. Dagegen ist eine Kilowattstunde Solarstrom vom Dach mit rund zwölf Cent deutlich günstiger. Wer seinen Solarstrom also selbst verbraucht, spart mehr als 20 Cent pro Kilowattstunde.

Bei Unternehmen sieht die Rechnung so aus: Der auf dem Dach erzeugte Solarstrom kostet rund sieben bis neun Cent pro Kilowattstunde bei einem Betrieb über 20 Jahre. Da die Anlagen auf den Firmendächern größer sind, ist die Kilowattstunde Solarstrom hier deutlich günstiger. Wird der Grünstrom verbraucht, spart das Unternehmen Netzstrom, der derzeit rund 25 Cent je Kilowattstunde kostet. Die selbst verbrauchte Kilowattstunde Solarstrom ergibt also einen Gewinn von rund 17 Cent.

Photovoltaik-Anlagen sind wirtschaftlich

Photovoltaik-Anlagen auf Dächern von Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Unternehmen sind daher wirtschaftlich. Stromspeicher lohnen sich für Privatleute noch nicht. Bei Unternehmen kann dies aber der Fall sein. Ob eine Photovoltaik-Anlage an einem bestimmten Standort eine gute Rendite erzielen kann, hängt von mehreren individuellen Faktoren ab. Mit einer Wirtschaftlichkeitsberechnung werden Ausgaben wie Investitions- und Betriebskosten den Einnahmen durch Stromeinspeisung und Eigenverbrauch gegenübergestellt. Damit ergibt sich, wie lukrativ eine Anlage ist.

 

Die Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaik-Anlage hängt dabei von mehreren Faktoren ab:

  • Investitionskosten
  • Betriebskosten
  • Stromertrag
  • Stromeinspeisung
  • Eigenverbrauch

Fazit: Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach lohnen sich finanziell. Gut für die Umwelt sind sie außerdem. Seit dem 1. Januar 2023 ist die Umsatzsteuer für neue Solarstromanlagen bis 30 Kilowatt installierter Leistung zudem von 19 auf null Prozent gesunken. Das macht die Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage noch attraktiver.

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